Fragen
Häufige Fragen
Hier finden Sie die Fragen, die Autofahrer zur Batterie am häufigsten stellen. Sie sind in drei Gruppen geordnet: wie man die Batterie prüft und erste Anzeichen von Problemen erkennt, wie man sie lädt und lagert und was zu tun ist, wenn ein Austausch fällig ist. Die Antworten sind kurz; Details finden Sie über die Links zu anderen Seiten des Ratgebers.
Wenn Sie unsicher sind, ob Sie etwas an der Batterie gefahrlos selbst machen können, lautet die Antwort fast immer: Schauen Sie in die Anleitung, und wenn die nicht reicht, fragen Sie eine Fachkraft.
Prüfung und Anzeichen
Woran erkennt man, dass die Batterie leer ist?
Der Anlasser dreht langsamer als sonst, beim Starten werden Scheinwerfer und Instrumentenbeleuchtung dunkler, im Display erscheinen Warnmeldungen, und an frostigen Morgen springt der Motor erst beim zweiten oder dritten Versuch an. Das ist noch keine Diagnose, aber ein Anlass, die Spannung zu messen.
Welche Spannung sollte eine geladene Batterie haben?
Die Nennspannung einer Blei-Säure-Autobatterie beträgt 12 V. Eine voll geladene, intakte Batterie zeigt im Ruhezustand meist etwa 12,6–12,7 V. Ein deutlich niedrigerer Wert deutet auf Unterladung oder Verschleiß hin.
Warum sagt eine Messung direkt nach der Fahrt nichts aus?
Solange der Motor läuft, lädt die Lichtmaschine die Batterie, und noch eine Weile nach dem Abstellen wirkt die Spannung höher, als sie ist. Ein ehrliches Bild liefert erst eine Messung, nachdem das Auto einige Stunden mit ausgeschalteten Verbrauchern gestanden hat.
Was bedeutet weißer Belag an den Batteriepolen?
Das ist Oxidation, die den Kontakt verschlechtert und den Start selbst bei ausreichender Ladung erschwert. Den Belag sollte man vorsichtig entfernen, mit Handschuhen und nach den Vorgaben der Betriebsanleitung. Kommt er schnell wieder oder sind Ausläufe zu sehen, zeigen Sie die Batterie einer Fachkraft.
Laden und Lagern
Ist es gefährlich, die Batterie zu Hause zu laden?
Beim Laden kann Wasserstoff entstehen, der mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch bildet. Laden Sie deshalb an einem gut belüfteten Ort, fern von Feuer und Funken, und genau nach der Anleitung des Ladegeräts – dann ist der Vorgang durchaus sicher.
Darf man sich Starthilfe von einem anderen Auto geben lassen?
Das ist möglich, aber nur in der Reihenfolge, die in der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs steht: Jedes Auto hat eigene Anschlusspunkte und Einschränkungen. Fehler bei Polarität oder Reihenfolge können die Elektronik beschädigen, deshalb sollten Sie ohne Anleitung gar nicht erst anfangen.
Wie lagert man eine ausgebaute Batterie?
An einem trockenen, kühlen und frostfreien Ort, auf einer stabilen Unterlage, außer Reichweite von Kindern und Tieren und fern von Feuer und Heizgeräten. Vor der Lagerung sollte die Batterie geladen werden; danach die Spannung regelmäßig prüfen und nach Anleitung nachladen.
Warum wird die Batterie leer, obwohl das Auto nur steht?
Ein Teil der Ladung geht auf natürliche Weise verloren – das ist die Selbstentladung –, einen weiteren Teil ziehen Alarmanlage und andere Verbraucher im Bordnetz. Wird die Batterie deutlich schneller leer als üblich, kann ein erhöhter Ruhestrom vorliegen; die Suche danach überlassen Sie besser einer Fachkraft.
Austausch und Entsorgung
Woran erkennt man, dass die Batterie getauscht werden muss?
Warnzeichen sind: Die Batterie hält die Ladung selbst nach korrektem Laden nicht, verliert im Stand schnell an Spannung, oder das Gehäuse ist gewölbt oder gerissen. Ein abschließendes Urteil holen Sie am besten bei einer Fachkraft ein, die die Batterie unter Last prüft.
Wie wählt man eine neue Batterie aus?
Nach den Kenndaten aus der Betriebsanleitung des Fahrzeugs: Kapazität, Kaltstartstrom, Polanordnung, Abmessungen und Befestigung. Ist ab Werk ein besonderer Batterietyp verbaut, etwa AGM oder EFB, wählt man als Ersatz in der Regel denselben Typ.
Was passiert, wenn man die Polarität vertauscht?
Die Kabel reichen dann oft gar nicht bis zu den passenden Polen; schließt man sie trotzdem verkehrt herum an, können Sicherungen und Elektronik Schaden nehmen. Vergleichen Sie bei einer neuen Batterie daher die Lage von Plus- und Minuspol mit der alten und mit der Anleitung.
Darf man die alte Batterie in die Mülltonne werfen?
Nein. Verbrauchte Bleibatterien mit Elektrolyt sind gefährlicher Abfall – in Russland Gefahrenklasse II nach dem Föderalen Abfallklassifikationskatalog (FKKO) – und gehören nicht in den Hausmüll. Sie werden aufrecht transportiert und an Sammelstellen abgegeben; andere Länder haben eigene Vorschriften und Rücknahmesysteme.
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Glossar für Autofahrer: Zelle, Elektrolyt, Polarität, Kapazität, Kaltstartstrom, Selbstentladung und mehr.
Quellen
- Betriebsanleitungen von Fahrzeugen
- Bedienungsanleitungen von Ladegeräten
- Föderaler Abfallklassifikationskatalog Russlands (FKKO)
Die Angaben entsprechen dem Stand der Seite. Aufbau und Wartungsanforderungen unterscheiden sich von Batterie zu Batterie, deshalb gilt immer die Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs, der Batterie selbst und des Ladegeräts.